japanische panzerabwehrwaffen einführung, japanese anti-tank weapons introduction

 

Das japanische Oberkommando:

 

Das Oberkommando wurde nominell vom Tenno geführt. Ihm standen verschiedene Beratungsgremien zur Verfügung, um Ratschläge und Vorschläge zu unterbreiten. Der Tenno leitete die Imperiale Versammlung, das japanische Parlament. Diesem unterstanden wiederum der Premierminister und das Imperiale General-Hauptquartier.

Unter dem Premierminister standen die einzelnen Ressortminister, darunter der Kriegs- und der Marineminister. Diese leiteten die Verwaltung der jeweiligen Teilstreitkraft, wobei jede eine eigene Luftwaffe hatte.

Das Imperiale General-Hauptquartier diente der operationalen Führung der Streitkräfte. Auch hier hatten beide Teilstreitkräfte eigene Unterabteilungen, die über verschiedene Büros alle operativen Vorgänge leiteten.

Diese Trennung in Verwaltung und operative Führung hatte sowohl positive Effekte (Fachwissen in gesonderten Bereichen gebündelt, klare Aufgabentrennung,...) als auch negative (lange Entscheidungswege bei übergreifenden Fragen, ....). Die Trennung in die Teilstreitkräfte war nötig aufgrund der sehr unterschiedlichen Bedarfe und Fachkenntnisse, führte jedoch zu teilweise erbitterter Gegnerschaft in Detailfragen wie Finanzierung und Rohstoffzuteilung. Diese führte dazu, dass letztlich eine weitestgehende Trennung in Armee-Kampfgebiete (Kontinent) und Marine-Kampfgebiete (Pazifik, Seekrieg) erfolgte, was Synergieeffekte einschränkte. Wo gemeinsame Operationen nötig waren, kam es immer wieder zu Reibereien unter den beteiligten Offizieren. Dies bedeutete eine Effizienzverringerung, die jedoch in den ersten Kriegsmonaten aufgrund der guten Gesamtplanung nur selten ins Gewicht fiehl. Je länger der Krieg dauerte, desto mehr verschwamm die scharfe Trennung zugunsten gesteigerter Effizienz.