Typ

 

Schiffskanonen der Marine

 

 

Typ Taishō 3 15,5 cm Kanone:

 

 

 

Ab 1934 entwickelte die Marine eine schwere Kanone als Hauptbewaffnung für künftige Schlachtschiffprojekte im Kaliber 46 cm. Aus Tarnungsgründen wurde in der Bezeichnung das Kaliber lediglich mit 40 cm angegeben.

 

Als Munition kamen Spreng-, Panzer- und Anti-U-Boot-Granaten sowie Exerziergranaten zum Einsatz. Der Seitenrichtbereich betrug theoretisch 360 °, war aber gegebenenfalls durch die Schiffsaufbauten begrenzt. Der Höhenrichtbereich belief sich auf - 15 ° bis + 75 °.

 

Die Fertigung begann 1941 und endete erst mit der Kapitulation.

 

Daten (Waffe ohne Lafette):

 

Kaliber: 15,5 cm
Kaliberlänge: L/60
Länge: 9615 mm
Rohrlänge:  9300 mm
Gewicht: 12700 kg
Züge: 40
Zugmaße (Tiefe X Breite): 1,8 mm X 7,514 mm
Drall: gleichbleibend, 1 Umdrehung in 28 Kaliberlängen
Drallrichtung: rechts
Kammervolumen: 38,0 dm³
Kammerlänge: 1128 mm
Kammer Arbeitsdruck:  
Mündungsdruck: 5,9 kg/mm²
Rohrrücklauf: n. b.
Lebensdauer Rohr: 250 Schuss
Schussweite: 27400 m
Schusshöhe: 12600 m
Feuergeschwindigkeit: n. b.
Mündungsgeschwindigkeit: 950 m/s
Munitionszuführung: halbautomatisch mit getrennter Munition
Gewicht Lafette: Zwilling: kg, Drilling: kg