Typ

 

Schiffskanonen der Marine

 

 

Typ Taishō 11 12 cm Kanone:

 

 

Ab 1934 entwickelte die Marine eine schwere Kanone als Hauptbewaffnung für künftige Schlachtschiffprojekte im Kaliber 46 cm. Aus Tarnungsgründen wurde in der Bezeichnung das Kaliber lediglich mit 40 cm angegeben.

 

Als Munition kamen Spreng-, Panzer- und Anti-U-Boot-Granaten sowie Exerziergranaten zum Einsatz. Der Seitenrichtbereich betrug theoretisch 360 °, war aber gegebenenfalls durch die Schiffsaufbauten begrenzt. Der Höhenrichtbereich belief sich auf - 15 ° bis + 75 °.

 

Die Fertigung begann 1941 und endete erst mit der Kapitulation.

 

Daten (Waffe ohne Lafette):

 

Kaliber: 12 cm
Kaliberlänge: L/45
Länge: 5550 mm
Rohrlänge:  5270 mm
Gewicht: 3240kg
Züge: 34
Zugmaße (Tiefe X Breite): 1,45 mm X 6,688 mm
Drall: gleichbleibend, 1 Umdrehung in 28 Kaliberlängen
Drallrichtung: rechts
Kammervolumen: 10,44 dm³
Kammerlänge: 722,7 mm
Kammer Arbeitsdruck:  
Mündungsdruck:  kg/mm²
Rohrrücklauf: n. b.
Lebensdauer Rohr: 700 Schuss
Schussweite: 16000 m
Schusshöhe: m
Feuergeschwindigkeit: n. b.
Mündungsgeschwindigkeit: 825 m/s
Munitionszuführung: manuell mit patronierter Munition
Gewicht Lafette: Einzel: kg